Kategorie: Datenschutzhinweise
Rechtsfragen von Social Games
"Social Games: The Re-Appearance of the Gatekeeper" war der Vortrag, den ich vorgestern zusammen mit dem holländischen Anwalt Olivier Oosterbaan auf der GDC Canada gehalten habe. Die Tageszeitung Vanouver Sun war davon offenbar so schockiert, dass sie einen Bericht dazu geschrieben hat.
Der eigentliche Schwerpunkt unseres Vortrags wurde dabei freilich übergangen: Er lag auf der enormen Abhängigkeit der Spieleanbieter von Facebook. Wegen den sich quasi in Echtzeit ändernden Rahmenbedingungen, weil Facebook sowohl die Plattform als auch die diversen Policys ständig und meist unangekündigt ändert. Weil die Nutzerdaten grds. bei Facebook liegen und der Spielebetreiber sie nicht dauerhaft nutzen darf (wenn er sie nicht selbst erhebt). Und auf den daraus folgenden kartell- und datenschutzrechtlichen Fragen (Facebook verlangt von den Spieleanbietern, dass sie datenschutzbestimmungen vorhalten). Diese sind, zugegeben, etwas komplexer als die in dem Artikel angesprochenen Themen.
Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes
Ein Quell steter Freude für IT-Unternehmen ist das Datenschutzrecht - Rechtmäßigkeit des Einsatzes von Google Analytics, Speicherung von IP-Adressen zum Schutz gegen Cheaten und die Speicherung von Nutzerdaten für E-Mail-Werbung sind nur ein paar Beispiele, die gerade Betreiber von Online-Games betreffen. Zum 1. September 2009 wurde das Datenschutzrecht verschärft, unsere Kanzlei hat einen (allgemeinen) Überblick über wichtige Änderungen zusammengestellt, in dem auch Arbeitnehmerdatenschutz nicht zu kurz kommt.
Amerikanisches Recht (II): Trade Secret
Vor ein paar Wochen habe ich einen ersten Beitrag des auf Spiele und virtuelle Welten spezialisierten US-Anwaltes Sean Kane über amerikanisches Recht gepostet. Damals gint es um Copyright.
Heute folgt Teil II, Trade Secrets. Nach amerikanischem Recht ist nämlich streng darauf zu achten, wie vertrauliche Informationen geschützt werden, damit diese ihren Charakter als rechtlich geschütztes Betriebsgeheimnis nicht verlieren.
Damit übergebe ich wieder an Sean Kane.
While on the subject of employee contracts, it is also important that a game developer have a binding confidentiality and/or non-disclosure agreement (NDA) with each of its employees. An NDA is intended to prevent employees from sharing proprietary information with persons and entities outside of the game company. Proprietary information can include numerous things including, methods of game production, customer lists, upcoming releases, business agreement terms, or generally any other competitive advantage that is not publicly known. A non-disclosure agreement enables a video game company to potentially prevent any disclosure of protected information and/or provide for the recovery of financial damages should an employee disclose such information. An NDA should be carefully drafted so that it prevents the employee from disclosing proprietary information both during their employment with the game developer and for all time thereafter.
Datenschutzhinweise
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