Kategorie: Welcome
Giana-Erfinder ist tot
Vergangenes Wochenende erlag Armin Gessert einem Herzinfarkt.
Armin Gessert ist der Erfinder von Great Giana Sisters (und war auch verantwortlich für Desperados und Airline Tycoon). Es war eines meiner Lieblingsspiele in den 80er-Jahren, musste es immer bei einem Freund spielen, da das Spiel auf dem Schneider CPC, den ich damals hatte, nicht erhältlich war.
Jahre später spielte ich die Handyspiele-Umsetzung.
Als Anfang des Jahres Giana Sisters für Nintendo DS angekündigt wurde,
Zahlungsaufsicht für virtuelle Welten?
Am Wochenende tritt das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) in Kraft. Was das für virtuelle Währungen bedeuten kann, habe ich zumsammen mit einem Kollegen in einem kurzen Artikel für heise online zusammengefasst.
Update: Hendrik Wieduwilt hat die Entstehungsgeschichte des ZAG für Telemedicus ausgewertet. Übrigens, er bloggt jetzt auch (endlich wieder!) auf RechtReal.
Patent auf virtuelle Währungen
Das US-Spieleportal WildTangent meldet, ein Patent für virtuelle Währungen erhalten zu haben. Inhalt soll ein Verfahren für "licensing (of) media consumption using digital currency." zu sein. Der Beschreibung von WildTangent nach geht es wohl v.a. um solche virtuelle Währungen, die die Nutzung bestimmer Spieleinhalte freigeben. Betroffen sein könnten also v.a. Anbieter, die Premium-Funktionen über virtuelle Währungen bezahlen lassen, evtl. aber auch Bezahlsysteme: "The patent outlines the invention of users licensing access to media using digital currency, whether paid for directly by the consumer or by a third-party sponsor such as an advertiser.", so WildTangent, die gleichzeitig ein aggressives Vorgehen ankündigen.
Are we human?
Interessante Keynote auf der FaVE Konferenz in Berlin: Der Künstler Aram Bartholl zeigte überraschende Arbeiten, in denen er Elemente aus virtuellen Welten in die Realität übertragen hat. Die Überschreitung dieser Grenzen wirft auch immer wieder interessante rechtliche Fragen auf (die aber nicht Gegenstand der Keynote waren): Ganz klar, Verkehrssünden in "Need for Speed" sind keine Ordnungswidrigkeit, das Entwenden von "Phönixschuhen" in Metin2 kann dagegen strafbar sein, wenn auch nicht als Diebstahl. Die Frage, wo hier die Grenze verläuft, ist in abstrakter Form alles andere als trivial.
Koinzidenz
In Deutschland wird das Netzsperregesetz veranschiedet (kaum verwunderlich, dass es bereits Forderungen gibt, dieses auch auf Games anzuwenden)), im Iran kann man zeitgleich die Effektivität von Netzsperren besichtigen. Wie schön.
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